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PS3M (10/2010)

ps3m


PS3M ist gemessen am Verkaufspreis und der Seitenzahl das teuerste Magazin für Spielkonsolen. Dabei ist das verwendete Papier nicht mal besonders gut. Bei teuren 4,6 Cent pro Seite, darf man schon einiges erwarten das einen umhaut.

Sofort fällt auf: Um den geringeren Platz besser auszunutzen, verwendet die Redaktion eine kleinere und dünnere Schriftgröße als die Konkurrenz. Das ist zwar einerseits sinnvoll, aber andererseits nicht augenfreundlich. Das lesen strengt die Augen deutlich mehr an, als bei anderen Magazinen.

Für den Move Test wurden zwei Seiten investiert, von denen eine Seite nur 4 der 16 Launchtitel anspricht. Verwunderlich ist das schlechte Abschneiden von Sports Champion, das bei anderen Magazinen wesentlich höher bewertet wurde und tatsächlich sehr viel Motivation mit sich bringt. Der Artikel an sich, beschreibt die positiven wie auch negativen Seiten. (Z.B. dass kein Halteclip an der Kamera vorhanden ist) Die Haltbarkeit der Akkus, und auch die Installation werden angesprochen. Insgesamt ein runder Artikel.

Bei Vanquish hört es dann aber ganz auf. Das Spiel ist einfach nicht vorhanden. Ein Game das zurzeit in aller Munde ist, erhält nicht einmal einen kleinen Absatz in diesem Magazin? Bei dem teuersten Seitenpreis am Zeitschriftenmarkt für Spielkonsolen, ist dieser Fehler absolut nicht zu verzeihen.

Auch bei R.U.S.E. bekleckert sich die Redaktion nicht mit Ruhm. Auf eine einzige Seite wurde RUSE zusammen gequetscht. 75% vom Platz sind durch Bilder und Infokasten belegt. Der restliche Platz wurde mit allgemeiner Beschreibung gefüllt, die nicht in die Tiefe geht. Es fehlen jegliche Hintergrundinfos, Taktiken, Bedienung, Grafikbeurteilung usw.

Die GamesCom hat zwar eine komplette Seite bekommen, aber Infos über Trends und Hintergrundinfos fehlen fast völlig. Dafür wurde der vorhandene teure Platz mit Meinungen von Besuchern aufgefüllt. Das ist zwar nicht abwegig, interessiert aber eigentlich niemand und ist somit völlig überflüssig.  

Fazit: Bei all den fehlenden Informationen und einem gepfefferten Heftpreis fragt man sich, was steht überhaupt drin? Die Artikel sind oberflächlich und unvollständig. Die Schrift ist zu klein, das Papier zu dünn und der Preis zu hoch. Die Qualität der Artikel geht kaum über ein Boulevard Niveau hinaus. Massenweise Kriegsspiele werden angesprochen und Sport Spiele. Dazwischen ein mickriges Bild fast nackter GamesCom Babes. Wüsste man es nicht besser, könnte man glauben man hätte eine Kopie des größten deutschen Boulevard Blattes vor sich. PS3M ist jedenfalls sein Geld kaum wert. Für oberflächliche Unterhaltung ohne brauchbare Informationen, reicht es aber gerade noch.

 

Für Konsolensysteme: PS3, PSP
Papierqualität: kräftiger Umschlag, dünnes Papier im Innenteil
Format/Archivierung: Din A4
Preis: 3,90 Euro
Seitenzahl: 84 Seiten
Seitenpreis: 4,64 Cent (5,06 Cent ohne Werbung)
Anteil Werbung: 11 Seiten (davon 4 Seiten Poster)
Anteil Retro Systeme: keiner
Inhaltliche Ausrichtung des Magazins: Tests, Berichte, News
Objektivität: ausreichend
Vollständigkeit der Tests: eher mangelhaft
Fazit/Zusammenfassung der Tests: ausreichend
DVD Inhalt: keine DVD enthalten
Berichterstattung zu PS3 Move: ausreichend
Berichterstattung zu Vanquish: fehlt
Berichterstattung zu R.U.S.E.: mangelhaft
Berichterstattung zu Gamescom: ungenügend

 



 
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