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Die Macht der Verbraucher: Microsoft rudert endlich zurück!

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Die Macht der Verbraucher: Microsoft rudert endlich zurück!


Microsoft ist endlich eingeknickt und verkündete am 20.06.2013:
Kein Always-Online Zwang mehr. Keine Sperre mehr für Games wenn man 24 Stunden offline war. Keine Gebrauchtspielsperre mehr. Eione Woche nach der E3 und nach den vernichtenden Kritiken in den Gamerforen und einem gerade noch rechtzeitig abgebremsten Shitstorm der auf YouTube auf Microsoft anrollte, war dies die Notbremse in letzter Sekunde. Nun heißt es wohl Wunden lecken und die Gamer um Verzeihung bitten. Wir dürfen gespannt sein, welche Köpfe diesmal dafür rollen werden.

Aber ist nun alles gut? Wohl eher nicht! Denn was bleibt ist zum Beispiel die "Always-On" Pflicht für die Kamera.

Als einzigen Ausweg gegen die Überwachung kann man das Kabel der Kamera abziehen. Aber dann funktionieren die meisten von Microsoft beworbenen Funktionen nicht mehr. Also bleibt dem Gamer nur übrig sich überwachen zu lassen. Im Internet finden sich bereits die ersten Wetten wer die Gamer zuerst ausspioniert: "Die Hacker oder Microsoft oder ... ?"

Microsoft betonte inzwischen, dass auch die Verleihfunktion von online gekauften Spielen somit nicht mehr möglich wäre. Ja, das ist tatsächlich ein Verlust! Aber nur für Microsoft, weil Microsoft hier ordentlich Gebühren verlangen wollte wenn Spiele "verliehen" werden.

Microsoft erzählt hier bei weitenm nicht alles! Denn die eigentlichen Vorteile sind für die Verbraucher oftmals nur Nachteile. Es kommt nur auf den Standpunkt an ob man zu den Händlern oder zu den Käufern zählt. Fairerweise muss man dazu sagen, dass auch andere Anbieter Kunden abzocken. Aber jeder hat die Wahl und die Macht einer Firma zu zeigen wo es lang geht, indem man deren Produkte nicht kauft und Probleme im Internet diskutiert.

 
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